DIE FLIESE – DAS STUDIO

Ihr Spezialist für großformatige Fliesen
© Paul Maguire – stock.adobe.com

Verlegearten Terrassenfliesen

Auf der Terrasse findet man am schönsten Entspannung. Doch zuvor muss die Wahl der richtigen Fliesen in Heidelberg getroffen werden. Wie wäre es mit modernen Keramikfliesen oder Naturstein? Es gibt zahlreiche Arten, Farben und Designs, sodass Sie Ihre Terrasse ganz individuell gestalten können. Sobald die Wahl getroffen wurde, ist die Planung jedoch noch längst nicht vorbei! Denn bei Terrassenfliesen gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Verlegung. Welche sich am besten eignet, hängt vom Untergrund ab. Wir stellen Ihnen die Verlegearten für Ihre Terrassenplatten vor und erläutern Ihnen, welche für Sie infrage kommt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Splittbett ist ein stabiler Allrounder
  3. Mörtelbett für leichte Gefälle
  4. Stelz- und Plattenlager: der Klassiker

Terrasse
© Paul Maguire – stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Verlegung im Splittbett werden die Fliesen auf Kies gebettet.
  • Die Verlegung im Mörtelbett eignet sich ideal für Terrassen mit einem leichten Gefälle.
  • Stelz- und Plattenlader sind immer eine gute Wahl, insbesondere, wenn eine Drainage benötigt wird, damit das Wasser richtig ablaufen kann.

Splittbett ist ein stabiler Allrounder

Wie der Name Splittbett schon vermuten lässt, werden die Fliesen bei dieser Verlegeart auf Kies gebettet. Das hat zahlreiche Vorteile. Zum einen ist es stabil und frostsicher, weil das Wasser über die Fliesenfugen zurück in den Boden sickern kann und das Splittbett dies nicht verhindert. Zum anderen sparen Sie sich dadurch Kosten, die durch Frostschäden entstehen können.

So funktioniert es:
Damit die Verlegung gelingt, sollten Sie die Kiesschicht auf einer Matte gleichmäßig verteilen. Dabei sollte die Körnung zwischen 4 und 8 mm liegen. Sobald dieser Schritt vollbracht ist, können Sie die Terrassenplatten mit einem gleichen Fugenabstand verlegen. Dieser sollte etwa 4 mm betragen, damit das Wasser problemlos im Boden versickern kann.

Mörtelbett für leichte Gefälle

Die Verlegetechnik mit dem Mörtelbett eignet sich für Untergründe, die besonders stabil und tragfähig sind. Dabei muss unbedingt ein leichtes Gefälle vorhanden sein, dennoch sollte der Untergrund frostsicher und wasserdurchlässig sein.

So funktioniert es:
Geben Sie den fertig gemischten Dickbett-Klebemörtel in die vier Ecken sowie in die Mitte der jeweiligen Terrassenplatte und verteilen Sie es auf der angefeuchteten Betonfläche. Achten Sie darauf, dass diese Fläche vollkommen sauber ist. Wenn es sehr heiß ist, müssen Sie den Mörtel immer mal wieder anfeuchten, damit er richtig haftet. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie die Platte auf den Beton. Danach klopfen Sie sie vorsichtig mit einem Gummihammer fest. Damit die Fugen zwischen den Fliesen den gleichen Abstand haben, können Sie Fugenkreuze nutzen.

Stelz- und Plattenlager: der Klassiker

Nicht immer gibt es einen ebenen Untergrund, deshalb haben sich Stelz- und Plattenlager bewährt. Diese Verlegung ist ideal für unebene Untergründe und ermöglichen auch im Nachgang noch Anpassungen. Wenn Sie eine Drainage benötigen, um Wasserschäden zu verhindern, sind Stelz- und Plattenlager die beste Wahl.

So funktioniert es:
Im besten Fall wird der Boden zuvor mit Unterbeton überzogen, so können die Stelzlager ganz einfach mit dem Untergrund verschraubt werden. Die Platten werden anschließend auf dem Stelz- oder Plattenlager verlegt.

Fazit: Nutzen Sie die Hilfe von Expertinnen und Experten

Die Wahl der richtigen Fliesen zu treffen, ist einfacher, als sie zu verlegen. Darum sollten Sie sich unbedingt Unterstützung von Expertinnen und Experten holen, damit Sie lange etwas von Ihrer Terrasse haben. Wir beraten Sie gerne ausführlich zu den Verlegearten und geben Ihnen die besten Tipps zur Hand.