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Lange Freude an den Fliesen: Tipps zur richtigen Pflege

Lange Freude an den Fliesen: Tipps zur richtigen Pflege

Fliesen in der Küche, im Bad und als Wandverkleidung sind sehr beliebt, relativ strapazierfähig und unempfindlich. Jedoch erst die richtige Behandlung sorgt dafür, dass Sie über eine lange Zeit Freude an Ihren Fliesen haben. Mit den Tipps unserer Experten von Die Fliese – Living Bad & Wohnen bringen Sie die Optik der Fliesen voll zur Geltung und stellen einen problemlosen Gebrauch sicher.

Häufigkeit der Reinigung

Zunächst sollte geklärt werden, wie häufig Sie die Fliese reinigen können und sollen. Im Gegensatz zu Holzböden wie Parkett, die sehr empfindlich sind, schadet eine häufige Reinigung den Fliesen nicht. Sie sollten jedoch nicht zu oft zu Reinigungsmittel mit pflegenden Wirkstoffen greifen, da sich hier mit der Zeit eine Fett- oder Wachsschicht aufbauen kann. Von Vorteil sind dagegen einfache Reinigungs- oder Hausmittel. Eine generelle Empfehlung ist aber schwierig, da der Kalkgehalt des verwendeten Wassers und die Beanspruchung der Fliesen eine wichtige Rolle spielen. Üblich ist, die Fliesen etwa einmal in der Woche zu reinigen.

Fliesen im Bad

Auch für die robustesten Fliesen werden irgendwann das tägliche Zähneputzen und Duschen zu einer Belastungsprobe. Den alltäglichen Schmutz können Sie hier mit Glasreiniger und normalem Allzweckreiniger entfernen:

  • Geben Sie lauwarmes Wasser auf einen Lappen und dazu ein paar Spritzer Reinigungsmittel.
  • Reinigen Sie damit die Fliesen.
  • Wischen Sie die Fläche mit einem Mikrofasertuch trocken.

Es funktionieren auch Klarspüler oder Haarshampoo für den alltäglichen Schmutz. Wenn jedoch Kalkflecken entfernt werden müssen, bedarf es etwas schwererer Geschütze. Dazu ist Essig die beste Lösung. Auch hier geben Sie den Essig in lauwarmes Wasser und putzen damit die Fliesen. Im Anschluss spülen Sie die Fliesen mit lauwarmem Wasser ab.

Fliesen in der Küche

Während des Kochens kommt es immer wieder zu Fettflecken oder Soßenflecken auf den Fliesen an der Küchenrückwand. Um diese zu reinigen, eignet sich am besten Spülmittel und lauwarmes Wasser. Gegen hartnäckigere Verschmutzungen hilft Kernseife, mit der Sie die Flecken einweichen und den Schmutz anschließend mit einem Lappen entfernen.

glänzender Fliesenboden
©scaliger – stock.adobe.com

Bodenfliesen

Zunächst einmal sollten Sie den Boden von Staub, Fusseln und anderem losen Schmutz befreien. Am besten gelingt das mit einem Besen oder einem Staubsauger. Damit Sie mit dem Staubsauger keine Kratzer auf den Fliesen hinterlassen, sollten Sie einen Bürstenaufsatz verwenden. Danach geben Sie Neutralreiniger in einen Eimer mit lauwarmem Wasser und wischen den Boden mit einem Mopp oder einem Bodenwischer mit Mikrofasertuch. Auch hier gilt, dass Sie hartnäckige Flecken mit dem Putzwasser behandeln und einige Minuten einwirken lassen. Sie sollten jedoch nicht regelmäßig pflegehaltige Reinigungsprodukte verwenden, da diese auf Dauer problematisch werden können. Die Pflegemittel bauen eine klebrige Fett- oder Wachsschicht auf, welche die Optik, die Hygiene, die Trittsicherheit und die Reinigungsfreundlichkeit der Oberflächen negativ beeinflussen. Dies gilt insbesondere bei polierten Oberflächen.

Wichtig zu wissen

Sowohl Steinzeugfliesen, Keramikfliesen und Feinsteinzeugfliesen sind säurebeständig und können mit Mitteln wie Essig gereinigt werden. Im Gegensatz dazu sind Natursteinfliesen wie beispielsweise Terracotta-Fliesen säureempfindlich und so schadet zum Beispiel Essig der Oberfläche. Der Naturstein sollte mit Spezialreiniger oder Schmierseife behandelt werden. Hierbei sollten Sie einen schonenden Wischbezug mit reiner Baumwolle verwenden. Auch zu beachten ist, dass eine Reinigung mit einem Dampfreiniger die Beschichtung oder die Imprägnierung ablösen kann und die Fliesen somit ihren Schutz gegen Flecken oder die Pflegeleichtigkeit verlieren können.

Fugen reinigen

Wenn Sie die Fliesen reinigen, kommen Sie früher oder später auch nicht um die Fugen herum. Wie Sie diese reinigen, hängt von der Beschaffenheit der Fugen ab. Bei Zementfugen ist zu beachten, dass diese nicht säurebeständig sind. Saure Reinigungsmittel, die auf Essig- oder Zitronensäure basieren, führen langfristig zur Schädigung der Fugen. Wichtig ist hierbei, dass Sie die Fugen richtig wässern, um die Aufnahme von sauren Reinigungsmitteln, so gut es geht, zu unterbinden. Es ist zu empfehlen, dass Sie für die Reinigung dieser Fugen ein neutrales oder ein alkalisches Reinigungsmittel verwenden.

Silikonfugen sind in der Regel mit einer pilzhemmenden Schicht überzogen. Diese baut sich mit der Zeit ab. Es ist daher zu empfehlen, die Silikonfugen nach dem Duschen oder Baden kurz abzuspülen und mit einem Tuch zu trocknen. Außerdem sollten die Silikonfugen einmal wöchentlich mit einem feuchten Lappen oder Tuch sowie einem Sanitärreiniger gereinigt und im Anschluss trocken gerieben werden. Von der Nutzung von Backpulver als Reinigungsmittel raten wir ab, da die darin enthaltene Stärke als Nährboden für Schimmel dienen kann.


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