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Die richtige Untergrundvorbereitung vor dem Fliesenlegen

Die richtige Untergrundvorbereitung vor dem Fliesenlegen

Bei kaum einem anderen Bodenbelag ist die richtige Untergrundvorbereitung so wichtig wie bei Bodenfliesen: Schon kleine Fehler können dazu führen, dass Fliesen brechen oder sich ablösen. Je größer die Fliese, desto größer das Risiko. Den Fehler, etwa eine Unebenheit im Boden, nachträglich zu beheben, kann sehr aufwendig sein. Deshalb geben wir von Die Fliese – Living Bad und Wohnen aus Mannheim und Heidelberg Ihnen hier ein paar wichtige Tipps, die Sie bei der Untergrundvorbereitung unbedingt beachten sollten.

Dabei gibt es zwei verschiedene Untergründe beim Fliesenlegen: Einerseits den zu fliesenden Untergrund, also etwa den Boden des zu fliesenden Zimmers und andererseits den Untergrund, auf den die Fliesen geklebt werden – das sind in der Regel eine oder mehrere Schichten Ausgleichsmasse, Trittschalldämmung und andere Werkstoffe. Schritt für Schritt gehen wir in dieser Erklärung auf beide Untergründe genauer ein.

Fliesen mit Mosaikmuster verlegen
©ronstik – stock.adobe.com

Schritt 1: Die verschiedenen Untergründe richtig vorbereiten

Dieser Schritt ist im wahrsten Sinne des Wortes die Grundlage für alle weiteren Schritte. Grundsätzlich gilt, dass der zu fliesende Untergrund sauber, fest und tragfähig sein muss. Sandige Stellen müssen Sie gründlich ausfegen und eventuelle Überreste von altem Fliesen- oder Teppichkleber müssen gründlich entfernt werden. Hierfür benötigen Sie:

  • Reinigungs- und Lösungsmittel
  • Staubsauger
  • Lappen und Bürsten
  • ggf. Hammer und Nägel
  • ggf. ein Schleifgerät

Wie Sie genau vorgehen, hängt von der Art des Untergrundes ab. Unterschiedliche Materialien bieten sehr verschiedene Ausgangsbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt:

Holzböden:

Da Holz in einem gewissen Rahmen formbar ist, ist es ein schwieriger Untergrund zum Fliesenlegen. Sie sollten es zunächst leicht anschleifen und loses Parkett bzw. lose Dielen befestigen. Fugen müssen gründlich abgedichtet werden.

Zementböden:

Zuerst sollten Sie alte Anstriche gründlich entfernen. Danach muss der Boden glattgeschliffen oder mit einer nassen Drahtbürste abgebürstet werden, um kleine Unebenheiten zu beseitigen. Bei neuem Zement ist wichtig, dass er vollständig durchgetrocknet ist, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.

Fliesenböden:

Wenn Sie Fliesen auf Fliesen verlegen möchten, sollten Sie den Untergrund zunächst gründlich reinigen. Er soll möglichst völlig staub- und fettfrei sein, um optimale Haftung zu erlauben. Außerdem sollten Sie eventuelle Schäden ausbessern, um eine ebene Oberfläche zu schaffen.

Schritt 2: Grundieren und ausgleichen

Wenn der Untergrund sauber und eingeebnet ist, können Sie ihn grundieren und eine Ausgleichsmasse auftragen. Hierfür benötigen Sie:

  • Farb- oder Lackrolle
  • Grundierung/Primer
  • Ausgleichsmasse/Estrich
  • Rakel oder Fliesenspachtel

Beachten Sie, dass Sie nur komplett durchgetrocknete Untergründe grundieren dürfen. Grundierungen gelten als Feuchtigkeitssperre und verhindern nach dem Auftragen, dass die Masse weiter trocknen kann. Ansonsten wird bei der Wahl der richtigen Grundierung nach der Art des Untergrundes unterschieden. Bei saugenden Untergründen gilt, dass die wasserabweisende Grundierung die Haftung verbessert, während bei nicht-saugenden Untergründen die Grundierung mit Haftbrücken bessere Haftung vermittelt.
Anschließend wird, außer bei Fliesen auf Fliesen, auf die Grundierung eine Ausgleichsmasse aufgetragen. Selbstverlaufende Spachtelmasse oder selbstverlaufender Estrich in ca. 1 cm Stärke schafft mühelos eine ebene, glatte Oberfläche für die weitere Arbeit. Bei Holzböden empfehlen wir allerdings die Verwendung von Verlegeplatten, zum Beispiel OSB-Platten.

Fliesenboden verlegen
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Schritt 3: Trittschalldämmung verlegen

Eine Trittschalldämmung ergibt oftmals Sinn, da das Laufen auf harten Fliesen deutlich lautere Geräusche verursacht als auf weichem Teppich. Besonders wichtig ist sie, wenn Sie Fliesen auf Fliesen verlegen. Die einzige Ausnahme sind Kellerräume, in denen die Trittgeräusche niemanden stören. Beim Fliesenverlegen auf Holzboden verlegen Sie an dieser Stelle gegebenenfalls ein Entkopplungsgewebe. Es verhindert, dass sich Bewegungen vom Holz auf die Fliesen übertragen. Folgendes benötigen Sie in diesem Schritt:

  • Dämmmaterial bzw. Entkopplungsgewebe
  • Schere zum Zuschneiden
  • ggf. Grundierung/Primer
  • geeigneter Fliesenkleber

Die Trittschalldämmung bzw. das Entkopplungsgewebe kann direkt mit Fliesenkleber auf den getrockneten Estrich oder die Verlegeplatte aufgeklebt werden. Bei Bedarf können Sie den Untergrund mit einem geeigneten Primer vorbereiten, um die Haftwirkung zu verbessern. Bei der Trittschalldämmung sollten Sie wieder besonders sorgsam vorgehen: Bereits kleine Lücken können die Dämmwirkung erheblich beeinträchtigen.

Schritt 4: Fliesen verlegen

Der Untergrund ist jetzt stabil, glatt, tragfähig und schallgedämmt – ideal, um mit dem Fliesenlegen zu beginnen. Zu Ihrem Stil perfekt passende, funktionale und hochwertige Fliesen finden Sie bei Die Fliese – Living Bad & Wohnen.


Die Fliese – Living Bad & Wohnen ist Ihr professionelles Fliesenlegerfachgeschäft in Mannheim und Heidelberg. Gerne beraten wir Sie beim Fliesenkauf und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!